Das Öffnen einer Verpackung gibt den Ton für deren Inhalt an. Ob Sie als Inhaber einer kleinen Marke ein unvergessliches Unboxing-Erlebnis suchen, als Produktdesigner funktionalen Schutz benötigen oder als Großabnehmer für den Einzelhandel einkaufen – die Auswahl an Papierverpackungen, die Hersteller in China anbieten, ist vielfältig und entwickelt sich ständig weiter. In den folgenden Abschnitten finden Sie eine Übersicht über einzigartige Papierverpackungen, praktische Tipps zur individuellen Gestaltung und Beschaffung sowie Informationen zu Nachhaltigkeit und Qualitätskontrolle. Lesen Sie weiter und erfahren Sie, wie Sie die passende Struktur, das richtige Material und die richtige Oberflächenveredelung für Ihr Produkt und Ihre Markenbotschaft finden und wie Sie mit chinesischen Lieferanten zusammenarbeiten, um optimale Ergebnisse zu erzielen.
Dieser Artikel führt Sie übersichtlich und praxisnah durch das Thema: von den verschiedenen verfügbaren Arten und Materialien über Details zu Veredelungen und Druckverfahren bis hin zur Suche nach vertrauenswürdigen Produktionsstätten in China und der Sicherstellung von Qualität und Nachhaltigkeit. Jeder Abschnitt bietet Ihnen detaillierte Informationen, damit Sie fundierte Entscheidungen treffen können – egal, ob Sie nur wenige Dutzend Musterboxen bestellen oder eine regelmäßige Großserienproduktion planen.
Verschiedene Arten und Materialien von Papierkartons verstehen
Kartonverpackungen gibt es in einer überraschenden Vielfalt an Ausführungen und Materialien, die jeweils auf bestimmte Produkte, Preisklassen und logistische Gegebenheiten zugeschnitten sind. Zu den grundlegendsten Varianten gehören Faltschachteln, stabile Kartons, Wellpappkartons und Spezialkonstruktionen wie Teleskop- oder Sichtfensterkartons. Faltschachteln sind kostengünstig, flach verpackt und ideal für leichte bis mittelschwere Artikel. Sie werden häufig für Kosmetik, Pharmazeutika und Unterhaltungselektronik verwendet. Stabile Kartons, die oft bei Luxusgütern wie Schmuck oder hochwertiger Elektronik zum Einsatz kommen, bieten dank ihrer dicken Pappe, die häufig mit bedrucktem Papier oder Stoff umwickelt ist, ein hochwertiges Auspackerlebnis. Wellpappkartons mit ihren gewellten Innenschichten sind die idealen Verpackungsmaterialien für Versand und Schutz. Je nach gewünschter Polsterung gibt es sie in ein-, zwei- oder dreilagiger Ausführung.
Die Materialwahl spielt eine entscheidende Rolle für Aussehen, Haltbarkeit und Umweltverträglichkeit. Zu den Standardoptionen gehören Kraftpapier, SBS (Sustained Bleached Sulfate), CCNB (Coating Recycled Board) und Duplexkarton. Kraftpapier bietet eine natürliche, rustikale Optik und hohe Reißfestigkeit; es ist beliebt bei umweltbewussten Marken und für Produkte, bei denen eine natürliche Ästhetik gewünscht ist. SBS liefert strahlend weiße Farben und eignet sich gut für den Druck, ideal für Designs mit kräftigen Farben und klaren Grafiken. CCNB bietet eine kostengünstige Struktur mit guter Bedruckbarkeit; es wird häufig für Lebensmittelverpackungen und alltägliche Einzelhandelskartons verwendet. Für hochwertige Verpackungen werden oft stabile Kartonagen mit Kernen aus Graupappe oder dicker Spanplatte gefertigt, die mit Spezialpapieren, Strukturpapieren, Kunstleder oder Laminatfolien ummantelt sind.
Neben Standardkarton bieten Spezialmaterialien wie Metallic-Papier, Soft-Touch-Laminate und wasser- sowie fettabweisende Papiere je nach Produktverwendung vielfältige Gestaltungsmöglichkeiten. Kosmetikprodukte, die Feuchtigkeit ausgesetzt sind, profitieren beispielsweise von beschichteten oder laminierten Oberflächen, während Lebensmittel oft Barriereeigenschaften oder FDA-konforme Innenauskleidungen benötigen. Hersteller in China können eine breite Palette an Materialien beziehen und schlagen häufig Materialmischungen vor, um Kosten und Leistung optimal in Einklang zu bringen. Bei der Materialauswahl sollten Sie neben Produktgewicht und -empfindlichkeit auch Ihre Markenpositionierung, Lagerbedingungen und regulatorische Anforderungen in Ihren Zielmärkten berücksichtigen. Praktische Entscheidungen, wie beispielsweise die Notwendigkeit von Einlegeschalen, Schaumstoffpolsterung oder Magnetverschlüssen, beeinflussen zudem die Kartonstärke und die Konstruktion. Mit dem Verständnis dieser grundlegenden Kartonarten und -materialien schaffen Sie die Basis für maßgeschneiderte Verpackungen, die Ihr Produkt schützen und gleichzeitig optimal präsentieren.
Individualisierung: Struktur, Oberflächen und Drucktechniken
Durch die individuelle Gestaltung von Kartonverpackungen werden diese nicht nur zum Schutz, sondern auch zu Instrumenten des Storytellings. Die Möglichkeiten der strukturellen Anpassung reichen von Stanzfenstern und Einstecklaschen bis hin zu aufwendigen Faltformen und ineinander stapelbaren Designs. Kartons können für effizientes, flaches Verpacken entwickelt werden, um die Versandkosten zu senken, oder vorgeklebt und stabil für die sofortige Produktpräsentation. Einlagen – aus Karton, Formfaser, EVA-Schaum oder mit Samt ausgekleideten Fächern – sichern die Produkte und steigern deren wahrgenommenen Wert. Chinesische Hersteller bieten oft hauseigene Designleistungen und Stanzformen an, sodass sie ein Konzept in einen funktionsfähigen Prototyp umsetzen können. Besprechen Sie die Abmessungen des Produkts, Schwachstellen und den Auspackvorgang im Vorfeld, um fundierte Entscheidungen hinsichtlich der Scharnierposition, des Deckelpassform und der Ergonomie der Aufreißlasche zu treffen.
Oberflächenveredelungen verändern die Haptik und Optik maßgeblich. Gängige Optionen sind matte und glänzende Lacke, wasserbasierte Beschichtungen, UV-Lackierungen, Soft-Touch-Laminierung sowie Prägungen für dreidimensionale Markenlogos. Metallfolien – in Gold, Silber und verschiedenen Farben – vermitteln sofort einen Hauch von Luxus, während partielle UV-Lackierung Logos oder Muster kontrastreich hervorhebt. Prägungen verleihen Markenzeichen eine haptische Präsenz, während Tiefprägungen eine elegante Vertiefung erzeugen. Spezielle Texturen wie Leinen-, Leder- oder Perlmuttpapier sorgen für einzigartige, einprägsame Effekte. Manche Marken kombinieren verschiedene Techniken – beispielsweise Heißfolienprägung über Prägung oder partielle Lackierung auf Laminierung – um mehrschichtige Effekte zu erzielen. Bei der Planung der Oberflächenveredelung sollten Farben und Tintenarten auf das gewählte Papier abgestimmt werden; stark saugfähiges Kraftpapier benötigt unter Umständen eine Grundierung oder Spezialtinten, um gleichmäßige Farben zu erzielen.
Zu den Drucktechniken zählen Offset-, Flexo- und Digitaldruck. Offsetdruck bietet hohe Farbtreue und eignet sich ideal für große Auflagen; Flexodruck ist effizient für einfache Farbpaletten und hohe Druckvolumen; Digitaldruck ist optimal für variable Daten, Kleinauflagen und schnelle Mustererstellung. Viele chinesische Druckereien verfügen über moderne Hybridlinien, die einen flexiblen Wechsel zwischen den Druckverfahren bei steigenden Auftragszahlen ermöglichen. Die Pantone-Farbanpassung ist Standard für ein einheitliches Markenbild, jedoch sind leichte Abweichungen zwischen den verschiedenen Druckverfahren zu erwarten. Für sehr präzise Farbanforderungen empfiehlt sich ein Andruck und die Abstimmung der Farbprofile mit dem Lieferanten.
Die Wahl der Oberflächenveredelung beeinflusst auch die Haltbarkeit: Laminierung und wasserbasierte Beschichtungen bieten Kratzfestigkeit und Feuchtigkeitsschutz, während unbeschichtetes Papier Fingerabdrücke sichtbar macht und anfälliger für Abrieb ist. Funktionale Elemente wie Magnetverschlüsse, Zugbänder oder Sichtfolien verbessern die Benutzerfreundlichkeit und Präsentation. Prototypen im Werk – also physische Modelle – helfen dabei, die Wirkung der Oberflächenveredelungen unter Verkaufsbeleuchtung und Transportbelastung zu testen. Eine klare Kommunikation über die gewünschten Effekte und die Bereitschaft des Werks, Muster zu liefern, führen zu einer individuell gestalteten Verpackung, die sowohl den visuellen als auch den funktionalen Anforderungen entspricht.
Die wichtigsten Produktionsstandorte in China und wie man eine Fabrik auswählt
Chinas Produktionslandschaft für Papierverpackungen ist geografisch breit gefächert und besteht aus Clustern mit unterschiedlichen Spezialisierungen. Im Perlflussdelta, einschließlich Guangdong und Shenzhen, sind zahlreiche Verpackungsunternehmen ansässig, die sich auf hochwertige Faltschachteln, stabile Luxuskartons und schnellen Druck spezialisiert haben – was die Region für Konsumgüter und Elektronik besonders attraktiv macht. In den östlichen Provinzen wie Zhejiang und Jiangsu befinden sich Fabriken, die sich auf die Herstellung von Wellpappe und Versandkartons spezialisiert haben und häufig große E-Commerce-Sendungen sowie B2B-Logistikbedürfnisse bedienen. Die Regionen Shandong und Hebei beherbergen Papierfabriken und Weiterverarbeiter, die Rohstoffe und Verpackungslösungen für mittlere Produktionsmengen anbieten. Die Kenntnis dieser regionalen Stärken hilft Ihnen, die Auswahl anhand Ihrer Produktart und Ihres Auftragsvolumens einzugrenzen.
Bei der Auswahl eines Herstellers sollten Sie mehrere wichtige Faktoren berücksichtigen. Die Produktionskapazität muss Ihren technischen Anforderungen entsprechen: Verfügt der Hersteller über Stanz-, Präge-, Heißfolienpräge- und Laminieranlagen? Kann er das von Ihnen bevorzugte Material verarbeiten und bietet er Prototypenentwicklung an? Lieferzeiten und Mindestbestellmengen (MOQs) sind wichtige Aspekte – manche Hersteller hochwertiger Spezialprodukte erwarten aufgrund komplexer Werkzeuge höhere MOQs und längere Lieferzeiten, während digital druckfähige Betriebe auch kleinere Auflagen mit kürzeren Durchlaufzeiten akzeptieren. Prüfen Sie das Portfolio des Anbieters und bitten Sie um Referenzen oder Produktmuster mit vergleichbaren Oberflächen und Strukturen.
Kommunikations- und Sprachkenntnisse sind ebenfalls wichtig. Klare Spezifikationen, Stanzlinien und Farbreferenzen minimieren Fehler. Zwischenhändler und Handelsunternehmen vereinfachen zwar die Beschaffung, können aber die Kontrolle einschränken; die direkte Zusammenarbeit mit einem Hersteller spart oft Kosten und ermöglicht schnellere Iterationen, erfordert jedoch mehr Sorgfalt. Besuche vor Ort sind, wenn möglich, von unschätzbarem Wert – die Produktionshalle, die Qualitätskontrollen in der Praxis und das Abfallmanagement geben Aufschluss über die Professionalität des Lieferanten. Ist ein Besuch nicht möglich, fordern Sie Videoführungen, Live-Videoanrufe und aktuelle Zertifizierungen an.
Prüfen Sie die finanzielle Stabilität und die Geschäftshistorie; Lieferanten mit langjährigen Kundenbeziehungen signalisieren Zuverlässigkeit. Handelssicherungsplattformen und sichere Zahlungsbedingungen schützen beide Parteien bei den ersten Bestellungen. Zertifizierungen – wie beispielsweise das FSC-Siegel für verantwortungsvolle Beschaffung oder das ISO-Qualitätsmanagement – können Indikatoren für Reife sein, ersetzen aber keine Vor-Ort-Prüfungen. Verhandeln Sie klare Verträge, die Qualitätsstandards, Abnahmekriterien, Nachbearbeitungsrichtlinien und den Schutz geistigen Eigentums definieren. Fragen Sie nach, wie die Farbkonsistenz zwischen verschiedenen Chargen sichergestellt wird und welche Korrekturmaßnahmen bei Fehlern möglich sind. Die Wahl eines Herstellers erfordert ein ausgewogenes Verhältnis zwischen technischer Eignung, betrieblicher Zuverlässigkeit, klarer Kommunikation und kultureller Passung. Entwickeln Sie eine partnerschaftliche Beziehung zu Ihrem Hersteller, um die Produktionsprozesse an die Erwartungen und Zeitpläne Ihrer Marke anzupassen.
Qualitätssicherung, Zertifizierungen und Compliance für globale Märkte
Die Einhaltung von Qualitäts- und Regulierungsstandards bei Ihren Kartonverpackungen ist entscheidend für Ihren Markenruf und den Marktzugang. Qualitätssicherung beginnt mit klar definierten Spezifikationen: exakte Abmessungen, Toleranzen, Farbreferenzen und mechanische Anforderungen wie die Tragfähigkeit. Lieferanten sollten Vorproduktionsmuster und Erstmusterprüfungen bereitstellen, damit Sie Passform, Stabilität und Aussehen vor der Serienproduktion prüfen können. Inline- und Endkontrollen (AQL-Stichproben) im Werk bestätigen die Einhaltung der vereinbarten Standards. Erkundigen Sie sich nach dem Fehlerklassifizierungsprozess und dem Prozentsatz der Bestellungen, der Nacharbeit oder Ablehnung auslöst.
Zertifizierungen spielen in verschiedenen Märkten eine entscheidende Rolle. Die FSC-Zertifizierung gewährleistet eine verantwortungsvolle Forstwirtschaft und ist häufig Voraussetzung für umweltbewusste Einzelhändler oder bestimmte öffentliche Ausschreibungen. ISO 9001 beschreibt ein Qualitätsmanagementsystem, während ISO 14001 sich auf Umweltmanagementpraktiken bezieht. Anwendungen mit Lebensmittelkontakt erfordern die Einhaltung relevanter Vorschriften, wie beispielsweise der FDA-Richtlinien in den USA oder der EU-Richtlinien für Lebensmittelkontaktmaterialien. Ihr Lieferant sollte Ihnen gegebenenfalls Dokumente für Tinten, Beschichtungen und Klebstoffe zur Verfügung stellen, die deren Zulassung für den Lebensmittelkontakt bestätigen. Für Spielzeug, Kosmetika oder Elektronik können zusätzliche Normen und Prüfverfahren gelten. Arbeiten Sie mit Ihrem Lieferanten zusammen, um die anwendbaren Vorschriften frühzeitig zu ermitteln und kostspielige Nachbesserungen zu vermeiden.
Die Rückverfolgbarkeit und die Dokumentation der Materialbeschaffung werden zunehmend streng geprüft. Große Einzelhändler und Firmenkunden fordern unter Umständen Dokumentationen zur Lieferkette, Materiallisten und Nachweise zur Recyclingfähigkeit. Hersteller mit robusten ERP-Systemen und Materialverfolgung bieten eine höhere Sicherheit, dass die Spezifikationen chargenübergreifend reproduzierbar sind. Unabhängige Labortests zur Zugfestigkeit, Berstfestigkeit und Transportsimulation helfen, das Verhalten von Verpackungen in realen Logistiknetzwerken vorherzusagen. Transporttests wie Falltests, Vibrations- und Drucktests sind besonders wichtig für empfindliche oder hochwertige Güter.
Qualitätskontrollprotokolle sollten explizit in Kaufverträgen festgehalten werden. Definieren Sie Akzeptanzkriterien für kosmetische und funktionale Mängel und etablieren Sie Verfahren zur Streitbeilegung. Bei Problemen reduziert ein Korrektur- und Vorbeugungsmaßnahmenplan (CAPA-Plan) mit Zeitplan Ausfallzeiten. Bevorzugen Sie Lieferanten, die klare Prüfberichte, transparenten Umgang mit Abweichungen und die Bereitschaft zur Bereitstellung von Mustern und Prüfdokumentationen bieten. Diese Vorgehensweisen schützen nicht nur die Unversehrtheit Ihrer Lieferungen, sondern stärken auch das Vertrauen Ihrer Kunden in die Produktkonsistenz auf verschiedenen Märkten.
Nachhaltigkeit und umweltfreundliche Papierboxoptionen
Nachhaltigkeit ist für viele Marken und Konsumenten kein optionales Extra mehr, sondern ein Kaufkriterium. Chinas Verpackungsindustrie hat ihr Angebot an umweltfreundlichen Produkten rasant ausgebaut – von Recyclingpapier und recycelbaren Papieren bis hin zu kompostierbaren Druckfarben und wasserbasierten Lacken. Kraftpapier und Recyclingkarton bieten sichtbare Hinweise auf Nachhaltigkeit und werden oft mit minimalistischen oder monomaterialen Konstruktionen kombiniert, die das Recycling vereinfachen. Bei der Gestaltung recyclingfähiger Verpackungen sollten monomateriale Lösungen bevorzugt werden – beispielsweise Papierschalen anstelle von Schaumstoffeinlagen aus verschiedenen Materialien oder Kunststofffenster, die den Recyclingprozess erschweren. Hersteller können auch Post-Consumer-Recyclingkarton (PCR-Karton) oder Karton von zertifizierten Lieferanten anbieten.
Für bestimmte Märkte gewinnen biologisch abbaubare und kompostierbare Alternativen an Bedeutung. Papiere mit biologisch abbaubaren Beschichtungen und wasserbasierten Klebstoffen reduzieren die Umweltbelastung, doch Zertifizierungen und die lokale Entsorgungsinfrastruktur entscheiden darüber, ob sie tatsächlich von Verbrauchern kompostiert werden. Um Greenwashing zu vermeiden, sollten Sie vor öffentlichen Aussagen zur Kompostierbarkeit oder biologischen Abbaubarkeit mit Ihren Lieferanten über deren Entsorgung sprechen und sich die Angaben von unabhängigen Dritten bestätigen lassen. Achten Sie auf Zertifizierungen wie FSC, PEFC oder unabhängige Umweltzeichen, die nachhaltige Beschaffungspraktiken bestätigen.
Leichtbau ist eine praktische Nachhaltigkeitsstrategie: Die Konstruktion wird so optimiert, dass möglichst wenig Material verwendet wird, ohne Kompromisse beim Schutz einzugehen. Durch die Reduzierung der Plattenstärke und den Einsatz cleverer Konstruktionsmerkmale wie integrierter Verriegelungslaschen wird der Materialverbrauch minimiert und das Versandgewicht gesenkt. Effiziente Verpackungen und Flatpack-Designs reduzieren das Transportvolumen und damit den CO₂-Fußabdruck weiter. Einige Hersteller in China bieten in Zusammenarbeit mit lokalen Betrieben Rücknahme- oder Recyclingprogramme an; diese sind zwar regional begrenzt, zeigen aber das Engagement der Lieferanten für Kreislaufwirtschaft.
Auch nachhaltige Druckverfahren sind wichtig. Wasserbasierte Farben und Lacke verzichten auf schädliche Lösungsmittel, und Farben auf Sojabasis verbessern die Recyclingfähigkeit. Vermeiden Sie metallische oder kunststoffhaltige Oberflächen, die das Recycling behindern, oder kennzeichnen Sie diese deutlich, damit Verbraucher die Entsorgungsvorschriften verstehen. Transparente Kommunikation entlang der gesamten Lieferkette – über Rohstoffherkunft, Produktionsemissionen und Entsorgungswege – ermöglicht es Marken, glaubwürdige Nachhaltigkeitsaussagen zu treffen. Die Zusammenarbeit mit Lieferanten nach Ökodesign-Prinzipien führt oft zu innovativen Lösungen, die sowohl Umwelt- als auch Markenziele erfüllen.
Kosten, Lieferzeiten, Versand und Tipps für eine reibungslose Beschaffung
Kosten- und Logistikmanagement sind für eine erfolgreiche Verpackungsbeschaffung unerlässlich. Die Preise für Kartonverpackungen hängen von der Materialwahl, der Komplexität der Struktur, den Veredelungen, dem Druckverfahren und der Bestellmenge ab. Höhere Vorlaufkosten wie Stanzformen, Prägeplatten und Folienprägeformen amortisieren sich bei größeren Auflagen, sodass die Stückkosten in der Regel mit steigender Bestellmenge sinken. Verhandeln Sie ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Mindestbestellmenge und Stückpreis, das zu Ihrer Lagerstrategie passt. Berücksichtigen Sie beim Vergleich von Angeboten alle versteckten Kosten – Muster, Korrekturabzüge, Versand, Zollgebühren und mögliche Nacharbeiten.
Die Lieferzeiten variieren je nach Komplexität. Einfache Faltschachteln im Offsetdruckverfahren lassen sich unter Umständen schneller liefern als aufwendigere, stabile Kartons, die Verpackung, Einlagen und mehrere Veredelungsschritte erfordern. Hersteller veröffentlichen häufig Standardlieferzeiten, doch saisonale Nachfrage – insbesondere vor den Hauptsaisonzeiten im Einzelhandel – kann die Lieferzeiten verlängern. Planen Sie ausreichend Pufferzeit für die Werkzeugfreigabe, Vorproduktionsmuster und mögliche Nachbearbeitungen ein. Zahlungsbedingungen können den Cashflow beeinflussen; gestaffelte Zahlungen, die an Meilensteine gekoppelt sind, sowie Handelssicherungsmechanismen oder Treuhanddienste schützen beide Parteien.
Die Versandlogistik beeinflusst die Verpackungsentscheidungen: Sperrige, starre Kartons erhöhen die Frachtkosten und benötigen mehr Lagerfläche. Optimieren Sie die Verpackung, um das Volumen für den Seetransport zu reduzieren, oder wählen Sie gegebenenfalls faltbare Designs, um Luftfrachtkosten zu sparen. Arbeiten Sie mit Spediteuren zusammen, die Erfahrung im Export von Verpackungsmaterialien haben, um die Zollklassifizierung und die damit verbundenen Zollbestimmungen zu verstehen. Prüfen Sie die Stapel- und Palettierungseigenschaften der Verpackung, um eine effiziente Verladung und minimale Transportschäden zu gewährleisten.
Praktische Tipps zur Beschaffung: Fordern Sie detaillierte Spezifikationsblätter mit Stanzlinien und Materialmustern an, bitten Sie um digitale und physische Muster und etablieren Sie eine zuverlässige Qualitätsprüfung – ob durch einen externen Dienstleister oder einen internen Mitarbeiter im Werk. Pflegen Sie Beziehungen zu mehreren Lieferanten, um sich gegen Lieferengpässe abzusichern. Bewahren Sie stets Mustersätze jeder Produktionscharge als Referenz für zukünftige Farbabstimmungen und Lieferantenvergleiche auf. Transparente Kommunikation – die frühzeitige Angabe von Zeitplänen, Toleranzen und Erwartungen – beschleunigt die Produktion und fördert langfristige Partnerschaften, die eine gleichbleibende Verpackungsqualität gewährleisten.
Die einzigartigen Kartonverpackungen chinesischer Hersteller decken nahezu jeden Bedarf ab – von umweltfreundlichen, minimalistischen Kartons bis hin zu aufwendigen, stabilen Schachteln mit Metallfolien und individuellen Einlagen. Der Schlüssel zum Erfolg liegt in der genauen Definition der Produktanforderungen, der sorgfältigen Auswahl von Materialien und Oberflächen, der gründlichen Lieferantenprüfung und der strengen Qualitätskontrolle.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass sorgfältige Entscheidungen hinsichtlich Kartonart, Individualisierung, Lieferantenauswahl und Nachhaltigkeit Ihnen dabei helfen, Verpackungen zu entwickeln, die Ihre Produkte schützen, Ihre Markenwerte kommunizieren und logistischen Anforderungen gerecht werden. Nutzen Sie die obigen Hinweise, um klare Spezifikationen zu erstellen, Prototypen anzufordern und partnerschaftliche Beziehungen zu Herstellern aufzubauen, damit Ihre Kartons zu einer strategischen Erweiterung Ihres Produkts und Ihrer Marke werden.
Nr. 4, Zhenlang Road, Gemeinde Wusha, Stadt Chang'an, Stadt Dongguan, Provinz Guangdong, China